Ad-hoc

Dürr mit weiterer Wachstumsbeschleunigung und Ergebnisverbesserung im dritten Quartal

Dürr AG - WKN 556520 / ISIN DE0005565204

Bietigheim-Bissingen, 18. Oktober 2011 – Der Dürr-Konzern hat im dritten Quartal 2011 nach vorläufigen Zahlen Bestellungen im Wert von 866 Mio. € erhalten (+138% gegenüber Q3 2010). Damit zog die Nachfrage entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend weiter an. Der Auftragseingang für die ersten neun Monate wuchs auf 2.066 Mio. € (+88%). Damit wurde die für das Gesamtjahr 2011 angepeilte Marke von rund 2,0 Mrd. € bereits überschritten. Der Auftragsbestand überstieg zum 30. September mit 2.122 Mio. € erstmals die Schwelle von 2,0 Mrd. €. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten 2011 auf 1.307 Mio. € (+53%), das dritte Quartal war mit 524 Mio. € der bisher umsatzstärkste Jahresabschnitt (+56% gegenüber Q3 2010). Das EBIT erhöhte sich auf 62 Mio. €, mit 29 Mio. € entfiel knapp die Hälfte davon auf das dritte Quartal (Q3: 2010: 13,2 Mio. €). Mit einer EBIT-Marge von 4,7% für die ersten neun Monate übertraf Dürr die Jahresprognose, die mit 4,0 bis 4,5% angegeben war. Das Nachsteuerergebnis stieg in den ersten neun Monaten 2011 auf 35 Mio. € nach -9,9 Mio. € im Vorjahreszeitraum.

 

Mit einer Reihe von Großaufträgen, unter anderem aus China und Mexiko, profitierte Dürr auch im dritten Quartal von den anhaltend hohen Investitionen der Automobilindustrie in den Emerging Markets. Im Gesamtjahr 2011 werden voraussichtlich über 65% des Auftragseingangs auf die Emerging Markets entfallen, allein China dürfte knapp 40% beisteuern. In den vergangenen zwölf Monaten erhöhte Dürr seine Belegschaft in den Emerging Markets um 30%, während sie in den etablierten Märkten lediglich um 9% wuchs. Insgesamt entfallen mittlerweile 30% der 6.672 Konzernmitarbeiter auf die Emerging Markets.

Der operative Cashflow stieg in den ersten neun Monaten 2011 auf 28 Mio. €. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte er -33 Mio. € betragen. Der Nettofinanzstatus war zum Ende des dritten Quartals 2011 mit +1 Mio. € leicht positiv (30.09.2010: -57,5 Mio. €).

Nach dem starken dritten Quartal rechnet Dürr für das Gesamtjahr 2011 nunmehr mit einem Auftragseingang von rund 2,5 Mrd. €. Die Umsatzprognose für 2011 wird von 1,75 Mrd. € auf 1,8 Mrd. € angehoben. Die EBIT-Marge soll statt der bisher erwarteten 4,0 bis 4,5% rund 5,0% erreichen. Das Nachsteuerergebnis dürfte infolge eines verbesserten Finanzergebnisses und einer rückläufigen Steuerquote überproportional zulegen.

Trotz der Probleme an den Finanzmärkten und abgeschwächter Konjunkturerwartungen sieht Dürr derzeit noch keine Anzeichen für einen Nachfragerückgang in der Automobilindustrie; die Projektanfragen bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau.

Alle Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. Am 19. Oktober bietet Dürr um 10:30 Uhr einen Conference Call mit dem Vorstand an. Die endgültigen Geschäftszahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2011 wird Dürr am 3. November 2011 vorlegen. An diesem Tag findet kein Conference Call statt.
 

Dürr AG
Der Vorstand

Ende der Mitteilung