Dürr stellt auf der Paint Expo Istanbul aus

Bietigheim-Bissingen, 06. Juli 2015 – Dürr versorgt ab sofort neben der Automobilindustrie auch weitere Branchen mit Produkten für den Lack- und Dickstoffauftrag. Zur Zielgruppe des dafür gegründeten Bereichs „Industrial Products“ zählen Industriezweige wie Kunststoff, Waggon- und Schiffbau, Keramik, Holz sowie Möbel. Mittelfristig will Dürr zu einem der führenden Anbieter im Industrial-Bereich werden. Dafür setzt das Unternehmen neben Zukäufen und Produktneuentwicklungen auch auf den Technologietransfer aus dem Automotive-Kerngeschäft. Die „Industrial Products“ können über einen Web-Shop bestellt werden und werden zudem über Systemintegratoren und Distributoren vertrieben.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Dank kontinuierlicher Innovation und weltweiter Präsenz ist Dürr der weltweite Marktführer bei Applikationstechnik für die Automobilindustrie. Dieses Erfolgsmodell werden wir fortsetzen und auf weitere Branchen übertragen.“ Eine wichtige Basis dafür ist das vorhandene Technologiespektrum, das entsprechend angepasst wurde.

Zudem hat Dürr neue Produkte entwickelt. Zum Industrial-Produktportfolio gehören beispielsweise Pumpen, Farbversorgungssysteme, konventionelle Applikationstechnik für den manuellen wie für den automatisierten Betrieb sowie 2K-Anlagen und Produktsysteme zur elektrostatischen Applikation. Für den Hochdruckbereich wird ein komplettes Sortiment an Schöpfkolben- und Saugpumpen angeboten. Auch bei Lackierpistolen verfügt man über ein breites Angebot, das von luftzerstäubenden Air-Assist- bis zu Airless-Technologien reicht. In diesem Bereich hat sich Dürr durch den Kauf der Spezialunternehmen Bersch & Fratscher (Deutschland) und EST+ (Tschechien) im Juni dieses Jahres verstärkt. Weitere Zukäufe sind im Rahmen der Industrial-Wachstumsstrategie möglich.

Dr. Hans Schumacher, Leiter des Dürr-Geschäftsbereichs Application Technology: „Dürr deckt auch im Industrial-Geschäft die gesamte Bandbreite des Lackauftrags ab. Unsere Kunden aus den Zielbranchen können sowohl Einzelprodukte als auch standardisierte Applikationssysteme ab sofort beziehen.“ Ab Anfang 2015 können sie einfach und schnell über einen Web-Shop bestellt werden – zunächst innerhalb von Europa, schrittweise dann auch in weiteren Ländern. Geplant ist, die Produkte über sechs regionale Zentralen zu vertreiben. Außerdem wird es ab kommendem Jahr einen eigenen Katalog für die „Industrial Products“ geben.

Dürr nutzt beim Aufbau des Industrial-Geschäfts seine Präsenz in allen wichtigen Märkten der Welt. „Das garantiert Kundennähe, eine schnelle Ersatzteilversorgung und effektive technische Unterstützung vor Ort“, so Dr. Hans Schumacher.

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