Dürr stellt Innovationen der Energieeffizienztechnik einem breiten Publikum vor

Bietigheim-Bissingen, 12 März 2013 – am 26. Februar 2013 stellte der Unternehmensbereich Clean Technology Systems (CTS) von Dürr Lösungen zur Nutzung von Abwärme beim ausgebuchten Planertag in Bietigheim vor – darunter eine weltweit einzigartige Innovation. Ca. 100 Ingenieure aus ganz Süddeutschland informierten sich über energieeffiziente Technologien, mit denen die Industrie einen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Die Nachfrage war so groß, dass die Veranstaltung im Mai wiederholt wird.

 „Wir wollen keine regenerativen Energien erzeugen, sondern die vorhandenen besser nutzen“, erklärte CTS-Geschäftsführer Joachim Kaufmann.
Die folgenden Zahlen verdeutlichen das Potenzial, das hier liegt: 30 % des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland oder 700 TWh/a entfallen auf die Industrie. 400 TWh/a davon werden zur Erzeugung von Prozesswärme benötigt, von denen 30 bis 40 % als Abwärme verloren gehen. Mindestens 30 TWh/a davon können wirtschaftlich eingespart werden – das entspricht der Leistung von drei Kernkraftwerken.
Dürr bietet dazu ein breitgefächertes Portfolio an Techniken an, die sich ergänzen und in ganz unterschiedlichen Branchen die Energieeffizienz verbessern.


Eine weltweite Neuheit für die Druckluft-Entfeuchtung präsentiert die Dürr-Tochter thermea Energiesysteme: Kältetrockner der Modellreihe thermeco2 sind die ersten Anlagen, die Druckluft für Anwendungen in der Automobilindustrie mit Hilfe des umweltfreundlichen Kältemittels CO2 trocknen. Im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen, die beispielsweise mit dem umstrittenen Kältemittel R134a oder dem in absehbarer Zeit nicht mehr zulässigen R22 arbeiten, bietet der klimaneutrale CO2-Kältetrockner von thermea wichtige Vorteile: mehr Investitionssicherheit und Nachhaltigkeit in der Produktion durch ein natürliches Kältemittel mit geringen Sicherheitsanforderungen.
Jochen Fink, Geschäftsführer von Dürr Cyplan, stellte die Produktvielfalt von Clean Technology Systems vor. Er betonte, dass Unternehmen durch den Einsatz dieser Technologien ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können. Dürr biete „Lösungen mit Exportpotenzial“.


Nach den Vorträgen konnten die Teilnehmer des Planertags sich von der vorgestellten Technik im Dürr Testcenter überzeugen. „Die Veranstaltung hat meines Erachtens die brennenden Kernthemen, im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, insbesondere in Industrie und Umwelttechnik, sehr gut getroffen“, so Peter Naßwetter vom IBN - Ingenieurbüro Naßwetter.

Der Planertag wird am 14. Mai wiederholt. Anmelden kann man sich bereits jetzt per E-Mail an: sales.environmental@durr.com.

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